Ford Transit Custom DIY Campervan “Blue Bird”

Mani und Mascha, Feunde von uns aus Salzburg, bauten sich einen Ford Transit Custom eigenhändig zum funktionalen Camper aus. Die erste Reise hat das DIY Wohnmobil bereits gemeinstert.

Wie kamt ihr zum Thema Vanlife und Campen?

Dafür gab es gleich einige Gründe! Beim Reisen waren wir schon immer sehr gerne flexibel unterwegs: entweder hatten wir das Zelt im Auto mit dabei oder wir buchten alle Unterkünfte spontan. Es war uns wichtig, frei zu entscheiden, wohin es weitergeht und wo man eventuell länger bleiben will. Solche Flexibilität kann man zwar auch mit Airbnb haben, aber meist nur wenn off-season reist (was wir tendenziell immer öfter machen). Da wir aber beide leidenschaftliche Mountainbiker sind, vergrößert es die Anzahl der Sachen enorm, die man mitnehmen muss. Letzten Sommer, als wir mal wieder im Chaos des Kofferraums etwas nicht finden konnten und wir fertig vom ständigen Regen im Zelt waren, kam der Gedanke – wie wär es eigentlich mit einem größeren Auto? Oder sogar gleich mit einem Van?

Wir hatten zu diesem Zeitpunkt schon ein paar Freunde, die selber einen Camper umgebaut haben (vor allem ihr <3) und ihre Reisen und Freiheit, zusammen mit den gemütlichen Bilder von ihrem fahrbaren Zuhause haben uns sehr inspiriert.

Die Vorstellung vom eigenen Van war traumhaft – wir haben lange mit diesem Gedanken gespielt, bis wir ihn uns endlich erfüllt haben. Da wir uns Zeit gelassen haben, vieles zu recherchieren, konnten wir uns einen guten Plan machen und wir waren uns bewusst, was uns damit erwartet.

Und wohin ging die erste Reise?

Unsere erste Reise mit Blue Bird (so heißt unser Van ;)) ) haben wir schon hinter uns und sie war ein bisschen über 2 Monate lang. Das wollten wir auch von Anfang an so, um einfach ein Gefühl zu kriegen, wie es sein wird, im Camper länger zu leben. Unser Ziel war Südfrankreich und wir haben dort die meisten Zeit verbracht. Als es allerdings im November kälter geworden ist, sind wir dann weiter nach Süden gefahren: durch Spanien bis nach Südportugal.

Was mögt ihr beim Reisen mit dem Van am meisten und gibt es etwas, das euch so richtig nervt?

Das coolste beim Reisen mit dem Van sind natürlich die wahnsinnigen Aussichten, die man vom eigenen “Wohn/Schlafzimmer” jedes Mal hat, wenn man an einem neuen Ort aufwacht. Es ist auch super gemütlich, drinnen zu kuscheln und die Standheizung zu genießen, wenn es z.B. draußen regnet – ein deutliches Upgrade im Vergleich zum Leben im Zelt. 😉

Genervt waren wir selten, ehrlich gesagt. Manchmal wünscht man sich ein bisschen mehr Platz (wenn man zu zweit Tage lang drinnen arbeitet) oder Komfort (wir haben zum Beispiel keine Dusche drinnen und wenn es draußen ständig 6 bis 8 Grad hat, muss man jede Woche mal im Camping stehen bleiben, um zu duschen.

Welche Besonderheit habt ihr euch beim Ausbau eures Campers ganz besonders überlegt? Welches Feature liebt ihr nun am meisten an eurem Bus?

Wo wir uns am meisten Gedanken gemacht haben – war die Bodenplatte. Wir haben uns, zum Beispiel, für Airline-Schienen entschieden, um das Bett zu fixieren (mit Hilfe von nur 6 Schrauben), damit man es auch ganz leicht entfernen kann (der Bus dient auch als Arbeitsauto für unsere Filmproduktion und da braucht man manchmal mehr Platz für Equipment). Ist das Bett gerade nicht im Bus, kann man die frei gewordenen Airline-Schienen so zum Befestigen von allem Möglichen verwenden.

Von den Features lieben wir ganz herzlich unsere eingebaute Standheizung – ohne der wäre es nicht so cosy im Herbst.

Was hat euch das meiste Kopfzerbrechen bereitet beim Camper Ausbau? Habt ihr es schließlich gemeistert oder habt ihr einen workaround gefunden?

Das schwierigste bei unserem Auto (Ford Transit Custom) war die Tatsache, dass die Karosserie zu viele Rundungen hat. Da wir uns gleich gegen eine Filz-Verkleidung entschieden haben, mussten wir richtig kreativ werden um eine passende Unterkonstruktion zu basteln, die das Holz halten kann und die

Rundungen berücksichtigt. Das war eine lange und anspruchsvolle Aufgabe, aber wir sind im Endeffekt mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Bei der Verkleidung von der Decke haben wir uns aus dem gleichen Grund für Dekorpaneele aus MDF entschieden – sie sind leicht und viel biegsamer als Nut und Federn Bretter.

Was ist euer absolutes Must-Have für das Reisen im Bus? Was darf man auf keinen Fall zu Hause vergessen?

Ein gemütliches Bett ist unser absolutes Must-Have im Bus. Eine schöne angenehme Matratze, genügend Platz für zwei Personen, kuschelige Decken – so fühlt man sich überall zu Hause. Ausgeschlafen, energievoll und wohl.

 

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